Aktuelle Steuerinformationen zu Steuern // Recht // Wirtschaft

Der Mandantenbrief „Blitzlicht“ | Steuern // Recht // Wirtschaft hält Sie jeden Monat mit ansprechenden und interessanten Themen auf dem Laufenden.

Monatliche Steuerinformationen - 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

Kinderbetreuungskosten können nur von demjenigen abgezogen werden, der sie getragen hat. Das Finanzgericht Thüringen hat entschieden, dass dies auch dann gilt, wenn das Kind im paritätischen Wechselmodell von beiden Eltern betreut wird.

In einem weiteren Urteil hat das Finanzgericht Thüringen entschieden, dass der Sonderausgabenabzug für Kinderbetreuungskosten verfassungskonform ist. Insbesondere ist es verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass bei geschiedenen wie auch bei nicht verheirateten oder dauernd getrenntlebenden Eltern nur derjenige Elternteil zum Abzug berechtigt ist, der die Aufwendungen getragen hat und zu dessen Haushalt das Kind gehört.

Der Bundesfinanzhof entschied, dass die Inanspruchnahme des Sonderausgabenabzugs für eine zusätzliche Altersvorsorge im Wahlrecht des Steuerpflichtigen steht. Dieses Wahlrecht muss nicht zwingend durch Abgabe der

„Anlage AV“ zur Einkommensteuererklärung ausgeübt werden, sondern kann auch formlos geltend gemacht werden.

Der Bundesfinanzhof hatte zudem bzgl. des Vorsteuerabzugs aus der Errichtung einer Photovoltaikanlage über die Zuordnung einer Photovoltaikanlage zum Unternehmensvermögen zu entscheiden.

Und weiter entschied der Bundesfinanzhof, dass ein Erbe nicht die Erbschaftsteuerbefreiung für ein Familienheim verliert, wenn ihm die eigene Nutzung des Familienheims aus gesundheitlichen Gründen unmöglich oder unzumutbar ist. 

  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
  • Sonderausgabenabzug für Kinderbetreuungskosten verfassungsmäßig
  • E-Ladesäulen steuermindernd geltend machen
  • Nachträgliche Geltendmachung des Wahlrechts auf einen Sonderausgabenabzug nach § 10a EStG
  • Verluste aus sog. Unlimited Turbo Bull-Zertifikaten voll abziehbar
  • Vorsteuerabzug für ein Büro in einem ansonsten nicht unternehmerisch genutzten Gebäude
  • Bei Erwerb einer gemischt genutzten Photovoltaikanlage volle Zuordnung zum Unternehmen durch Abschluss eines Einspeisevertrags
  • Erbschaftsteuerbefreiung für ein Familienheim trotz Auszug
  • Schenkungen beim Ausscheiden aus einer Gesellschaft bei zu geringer Abfindung
  • Kosten für die Miete von Rauchwarnmeldern
  • Änderung des Nachweisgesetzes
  • Künstlersozialabgabe soll 2023 bei 5,0 Prozent liegen
  • Eckpunkte für ein Inflationsausgleichsgesetz
  • Auszahlung der Energiepreispauschale im September
  • Gasumlage ab Oktober steht fest
  • Termine Steuern/ Sozialversicherung September/ Oktober 2022

 

Steuerinformationen jetzt downloaden (PDF/ 376 KB / 6 Seiten)

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof entschied, dass nachgezahlte Überstundenvergütungen, die für einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten veranlagungszeitraumübergreifend geleistet werden, mit einem ermäßigten Steuersatz zu besteuern sind.

Wer nach dem 01.01.2021 Computer, technische Ausstattung oder Software für Arbeit oder Studium angeschafft hat, kann die Kosten dafür nach einem aktuellen Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 22.02.2022 gleich im ersten Jahr in voller Höhe steuermindernd geltend machen.

Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende kann auch im Trennungsjahr zeitanteilig gewährt werden, wenn die Ehegatten nicht gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden. Zudem darf der jeweilige Ehegatte nicht in einer Haushaltsgemeinschaft mit einer anderen volljährigen Person leben. So entschied der Bundesfinanzhof.

Außerdem entschied der Bundesfinanzhof entgegen seiner bisherigen Rechtsprechung, dass Sportvereine sich gegenüber einer aus dem nationalen Recht folgenden Umsatzsteuerpflicht nicht auf eine allgemeine, aus der Mehrwertsteuersystemrichtlinie abgeleitete Steuerfreiheit berufen können. Die Entscheidung betrifft unmittelbar nur Leistungen, die Sportvereine gegen gesonderte Vergütung erbringen. Sie ist aber für die Umsatzbesteuerung im Sportbereich von grundsätzlicher Bedeutung.

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Wegfall der Mitteilungsfiktion
  • Kürzere Abschreibungsdauer für technische Ausstattung bei PC und Co.
  • Pendlerpauschale auch bei Fahrgemeinschaften geltend machen
  • Für zusammengeballte Überstundenvergütungen ermäßigter Steuersatz
  • Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf eines selbst bewohnten „Gartenhauses“ unterliegt nicht der Einkommensteuer
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende im Trennungsjahr bei Einzelveranlagung
  • Renovierungskosten als vorweggenommene Werbungskosten
  • Aufwendungen für häusliches Arbeitszimmer einer Flugbegleiterin
  • Umsatzsteuer für "Vermietung" von virtuellem Land in einem Online-Spiel?
  • Zur Umsatzsteuerpflicht bei Sportvereinen
  • Wann und warum erfolgt eine Gewerbesteuerzerlegung?
  • Zur Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei Ausgliederung zur Neugründung
  • Termine Steuern/Sozialversicherung Juni/Juli 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

das Bundesfinanzministerium hat am 17.03.2022 ein Schreiben zur Anerkennung gesamtgesellschaftlichen Engagements im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine erlassen. Die angeführten Billigkeitsregelungen werden in dem Schreiben erläutert. Die Regelungen gelten für Maßnahmen, die vom 24.02.2022 bis zum 31.12.2022 durchgeführt werden.

Bitcoins und ähnliche Kryptowährungen locken mit hohen Gewinnen bei deren Verkauf. Das Finanzgericht Köln bestätigt, dass Gewinne, die aus der Veräußerung von Kryptowährungen erzielt werden, nach den ertragsteuerlichen Grundsätzen für private Veräußerungsgeschäfte zu behandeln sind.

Durch Sturm oder Unwetter entstehen immer wieder Schäden, die allerdings unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden können.

Das Thema "Liebhaberei“ ist ein Dauerbrenner und beschäftigt „alle Beteiligten“ in Wirtschaft und Behörden. Neuigkeiten durch die Finanzgerichtsbarkeit sind beachtlich. Kürzlich hatte das Finanzgericht Münster zu entscheiden, ob beim Betrieb einer Reithalle von "Liebhaberei" auszugehen ist.

Für die Kündigung von Arbeitsverhältnissen werden zunehmend auch moderne Kommunikationsmöglichkeiten genutzt. Das Landesarbeitsgericht München hatte einen Fall zu entscheiden, in dem die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses in Form eines Fotos via WhatsApp übermittelt wurde.


In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Billigkeitsregelungen: Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der vom Krieg in der Ukraine Geschädigten
  • Für statische Berechnungen eines Statikers keine Steuerermäßigung
  • Unwetterschäden steuerlich geltend machen
  • Zur Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Kryptowährungen
  • Insolvenzverwaltervergütung als außergewöhnliche Belastung?
  • Betrieb einer Reithalle - Liebhaberei?
  • Zahlungen zur Wiederauffüllung einer Rentenanwartschaft einkommensteuerlich zu berücksichtigen?
  • Zweitwohnung am gleichen Beschäftigungsort - Keine doppelte Haushaltsführung
  • Zur Steuerfreiheit eines Altersteilzeit-Aufstockungsbetrags
  • Erstattung von Parkgebühren an Arbeitnehmer als Arbeitslohn
  • Kann man Steuerschulden auch mit Sachwerten bezahlen?
  • Zur Rechtswirksamkeit der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses per WhatsApp
  • Termine Steuern/Sozialversicherung Mai/Juni 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

mit einer aktuellen Allgemeinverfügung regeln die obersten Finanzbehörden der Länder die steuerliche Behandlung von Erschließungskosten, die Gemeinden auf Anwohner umlegen. Danach werden am 28.02.2022 anhängige und zulässige Einsprüche gegen Festsetzungen der Einkommensteuer zurückgewiesen, soweit mit den Einsprüchen geltend gemacht wird, die von einer Gemeinde auf die Anwohner umgelegten Erschließungskosten eines Grundstücks seien als haushaltsnahe Handwerkerleistungen begünstigt.

Arbeitnehmer können Reisekosten als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Voraussetzung ist, dass die Kosten nicht durch den Arbeitgeber erstattet wurden. Wenn die Ausgaben zu einem Teil übernommen wurden, können Arbeitnehmer die Differenz geltend machen.

Der Bundesfinanzhof hat dazu Stellung genommen, ob ein Abzug von Kinderbetreuungskosten als Sonderausgaben möglich ist, wenn der Arbeitgeber steuerfreie Leistungen zur vorschulischen Kinderbetreuung erbringt

Das Niedersächsische Finanzgericht hat über die Frage entschieden, ob im Rahmen der Umsatzsteuerfestsetzung Vorsteuerbeträge beim sog. Trikotsponsoring abzugsfähig sind.

Zudem hat der Bundesrat am 11.03.2022 verlängerte Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld gebilligt.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Anerkennung von Erschließungskosten: Allgemeinverfügung weist anhängige Verfahren zurück
  • Dienstreisekosten steuerlich geltend machen
  • Aktiv als Influencer tätig zu sein, kann zu gewerblichen Einkünften führen.
  • Pauschalen für beruflich veranlasste Umzugskosten erhöhen sich ab 1. April 2022
  • Kinderbetreuungskosten: Sonderausgabenabzug trotz Arbeitgeberersatzleistungen?
  • Kindergeld für volljährige Kinder, die krankheitsbedingt ihre Ausbildung abbrechen
  • Trauer- und Hochzeitsreden: Keine ermäßigt zu besteuernde künstlerische Tätigkeit
  • Vorsteuerabzug aus dem Erwerb von Sportbekleidung mit Werbeaufdrucken
  • Abfindungszahlung im Scheidungsfall vereinbart - Keine Schenkungsteuer
  • Steuerbefreiung bei der Gewerbesteuer für Grundstückserträge
  • Finanzgerichtliches Verfahren: Corona-Pandemie begründet keinen Anspruch auf Akteneinsicht in Kanzleiräumen
  • Ermittlung des Gebäudesachwerts
  • Gesetzliche Entlastungen zur Eindämmung der drastisch gestiegenen Preise für Heizöl, Gas, Sprit und Strom
  • Verlängerte Sonderregeln zum Kurzarbeitergeld
  • Termine Steuern/Sozialversicherung April/Mai 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einer Kapitalgesellschaft können die an die Gesellschafter gehenden Gewinnanteile erst nach einem Gewinnausschüttungsbeschluss zufließen. Im Zeitpunkt des Zuflusses ist dann auch die Versteuerung vorzunehmen. Das Interesse der Gesellschafter am Zeitpunkt des Zuflusses kann durchaus unterschiedlich sein, je nach den steuerlichen Verhältnissen. Wenn die Satzung der Gesellschaft es zulässt, dass Ausschüttungen an die einzelnen Gesellschafter zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen können, kann dies per Beschluss so gehandhabt werden. Ein solcher Fall lag dem Bundesfinanzhof zur Entscheidung vor.

Das Finanzgericht Münster hat zum Anscheinsbeweis, der bei Abbruch eines Gebäudes innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung für einen Erwerb mit Abbruchabsicht spricht und damit den Sofortabzug der Abbruchkosten ausschließt, Stellung genommen.

Das Kabinett hat eine Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Verlängerung von Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beim Kurzarbeitergeld und anderen Leistungen beschlossen. Danach soll die Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld befristet bis zum 30.06.2022 auf bis zu 28 Monate verlängert werden. Am 16.02.2022 wurde ein Gesetzentwurf vorgelegt.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Zufluss von Gewinnausschüttungen für die Gesellschafter zu unterschiedlichen Zeitpunkten
  • Bei Zufluss von Hauptzahlung und Restzahlungen in mehr als zwei Veranlagungszeiträumen keine außerordentlichen Einkünfte
  • Erwerb eines Gebäudes mit Abbruchabsicht - Zur Entkräftung des Anscheinsbeweises
  • Kosten einer von der finanzierenden Bank verlangten qualifizierten baufachlichen Betreuung - sofort abzugsfähige Finanzierungskosten
  • Übertragung von GmbH-Anteilen an leitende Angestellte der GmbH als nicht zu Arbeitslohn führende Anteilsschenkung?
  • Keine Gewerbesteuerhinzurechnung für Adresskäufe
  • Einkünfte aus Hobby - Umsatzsteuerpflicht kann bestehen
  • Eigenverbrauch: Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben 2022
  • Steuernummer für Existenzgründer - Elektronische Anmeldung beim Finanzamt erforderlich
  • Zur Überprüfung einer Ermessensentscheidung über den Billigkeitserlass von Säumniszuschlägen
  • Vermieterin kann Baumfällungskosten als Betriebskosten geltend machen
  • Reservierungsgebühr bei Grundstückskauf muss notariell beurkundet werden
  • Kurzarbeit soll verlängert werden
  • Termine Steuern/Sozialversicherung März/April 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof hat zu der Frage Stellung genommen, ob eine Festsetzung von Hinterziehungszinsen auf zu niedrig festgesetzte Einkommensteuervorauszahlungen möglich ist, wenn für dieselben Zeiträume bereits Hinterziehungszinsen betreffend verkürzter Einkommensteuer festgesetzt wurden.

Auch dem Finanzamt können Fehler unterlaufen und in Folge kann eine Maßnahme unrechtmäßig sein. Die Festsetzung eines Verspätungszuschlags ist bei überwiegendem Mitverschulden des Finanzamts nicht rechtmäßig, so urteilte das Finanzgericht Düsseldorf.

Die Finanzverwaltungen Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz verlängern den Katastrophenerlass in wichtigen Bereichen, um die Betroffenen der Auswirkungen des Regentiefs „Bernd“ sowie die Helfer weiter zu entlasten.

Zum 01.01.2025 wird auf Grund der Grundsteuerreform die neue Grundsteuer in Kraft treten. Die Einheitswerte werden als bisherige Berechnungsgrundlage der Grundsteuer ihre Gültigkeit verlieren. An deren Stelle tritt dann in den Bundesländern, die keine abweichenden Regelungen getroffen haben, der Grundsteuerwert. Die Finanzverwaltung wird daher in diesem Jahr eine Vielzahl neuer Daten abfragen, die von Grundstückseigentümern vorzulegen sind.


In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Menschen mit Behinderung: Gesundheitskosten und Pauschbetrag steuermindernd geltend machen
  • Auch Vermieter können Homeoffice-Pauschale geltend machen
  • Kein Sonderausgabenabzug bei Barzahlung von Kinderbetreuungskosten
  • Hinterziehungszinsen für verkürzte Einkommensteuervorauszahlungen und für hinterzogene Jahreseinkommensteuer
  • Steuerfolgen bei der Beendigung eines Nießbrauchs an einem Grundstück
  • Zum einheitlichen Vertragswerk im Grunderwerbsteuerrecht
  • Einreichung einer Steuererklärung kurz vor Ablauf der Festsetzungsfrist - Verjährung kann drohen!
  • Kein Verspätungszuschlag bei überwiegendem Mitverschulden des Finanzamts
  • Grundsteuerreform 2022: Stichtag für den Stand der Angaben 01.01.2022
  • Jahresabschlüsse: Offenlegungsfrist für 2020 verlängert
  • Hochwasser: Steuerliche Hilfsmaßnahmen verlängert
  • Termine Steuern/Sozialversicherung Februar/März 2022

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Sehr geehrte Damen und Herren,

wie zu jedem Jahreswechsel gibt es eine Fülle gesetzlicher Neuregelungen und Änderungen. Die Wichtigsten haben wir für Sie am Anfang dieser Monatsinformation zusammengestellt.

Die Corona-Krise beschäftigt den Gesetzgeber und die Gerichte weiterhin. Daher wurden verschiedene steuerrechtliche Erleichterungen verlängert, wie insbesondere die Möglichkeit, Steuerforderungen weiterhin zinslos zu stunden, oder steuerrechtliche Erleichterungen mit Corona-Hilfen.

Das Bundesarbeitsgericht hatte sich mit arbeitsrechtlichen Folgen des Lockdowns beschäftigt und die Frage geklärt, ob der Arbeitgeber, der seinen Betrieb aufgrund eines staatlich verfügten allgemeinen „Lockdowns“ zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorübergehend schließen muss, das Risiko des Arbeitsausfalls trägt und verpflichtet ist, den Beschäftigten Vergütung unter dem Gesichtspunkt des Annahmeverzugs zu zahlen.

Mit Wirkung zum 01. August 2021 ist die Meldefiktion weggefallen und das Transparenzregister zum Vollregister erstarkt. Dies hat zur Folge, dass zuvor entbehrliche Mittelungen nun erforderlich werden. Als Erleichterung hat der Gesetzgeber für Vereinigungen, die bis zum 31. Juli 2021 von einer Mitteilungspflicht befreit waren Übergangsfristen normiert, die im Jahr 2022 auslaufen.

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Wichtige Neuregelungen ab Januar 2022
  • Rücklage für Ersatzbeschaffung - Verlängerung der Reinvestitionsfrist
  • Lohnsteuer für digitale Betriebsfeier?
  • Geänderte Umsatzsteuerregeln für landwirtschaftliche Betriebe
  • Drittes Corona-Steuerhilfegesetz - Weitergeltung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes
  • Zum Zeitraum der Rechnungsberichtigung bei zuUnrecht ausgewiesener Umsatzsteuer
  • Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs zum umsatzsteuerlichen Zuordnungswahlrecht
  • Berechnungsschema bei Geldspielgeräten mit Gewinnmöglichkeit
  • Keine Lohnfortzahlung im Lockdown
  • Das Transparenzregister - Ab sofort ein Vollregister
  • Entsorgung von steuerrelevanten Unterlagen: Aufbewahrungsfristen beachten!
  • Corona-Krise: Weitere Verlängerung der verfahrensrechtlichen Steuererleichterungen
  • Bundesrat stimmt über Verlängerung der Unternehmenshilfen ab
  • Termine Steuern/Sozialversicherung

Monatliche Steuerinformationen - 2021

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof entschied kürzlich, dass die Aktienzuteilung im Rahmen eines US-amerikanischen „Spin-Off“ an private Kleinanleger nicht zu einem steuerpflichtigen Kapitalertrag führt. Erst im Zeitpunkt einer späteren Veräußerung der Aktien seien etwaige Veräußerungsgewinne zu versteuern.

Seit dem Bestehen von Internetplattformen für jedermann zur Veräußerung von Wirtschaftsgütern aller Art werden über diese Plattformen von Privatleuten Gegenstände veräußert. Diese Plattformen haben in weiten Teilen den früher üblichen „Garagen“-Flohmarkt ersetzt. In diesem Zusammenhang entsteht dann die Frage, welche Steuerarten hiervon betroffen sein können.

Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg entschied, dass eine echte Abfindung für den Verlust eines Arbeitsplatzes der Lohnsteuer unterliegt und nicht zur Aufstockung eines Wertguthabenkontos (Zeitwertkonto) genutzt werden kann, da kein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsentgelt vorliegt.

Das Bundeskabinett hat am 20.10.2021 die Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2022 beschlossen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung turnusgemäß angepasst und für das Jahr 2022 bekannt gegeben.

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Aktienzuteilung durch ausländischen "Spin-Off"
  • Kosten bei Wegeunfall als Werbungskosten absetzbar
  • Private Veräußerungen von Wirtschaftsgütern über Internetplattformen
  • Echte Abfindung für den Verlust eines Arbeitsplatzes unterliegt der Lohnsteuer - Keine Wertguthabenfähigkeit
  • Überhöhte Verzinsung eines Gesellschafterdarlehens - Verdeckte Gewinnausschüttung?
  • Keine Steuerhinterziehung durch "Unterlassen" bei Kenntnis der Finanzbehörde von wesentlichen steuerlich relevanten Umständen
  • Büro- und Organisations-Bonus bzw. Förderprovision unterliegen der Umsatzsteuerbefreiung für Vermittlungsleistungen
  • Zahlungen an beeinträchtigte Nach- bzw. Vertragserben abziehbar?
  • Anordnung der Teilnahme eines Gemeindebediensteten an der Außenprüfung
  • Bescheid bei falscher zeitlicher Zuordnung von Hinzuschätzungsbeträgen änderbar
  • Sozialversicherungsrechengrößen 2022 beschlossen
  • Anscheinsbeweis für Zugang eines Einwurfein-schreibens - Vorlage des Sendungsstatus nicht ausreichend
  • Termine Steuern/Sozialversicherung. Dezember 2021/Januar 2022.

 

 

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Sehr geehrte Damen und Herren, 

nachdem das Bundesfinanzministerium Ende 2020 schon mehr Zeit für die Einkommensteuererklärung für den Veranlagungszeitraum 2019 eingeräumt hat (bis zum 31. August 2021), muss die Erklärung für den Veranlagungszeitraum 2020 erst am 31. Oktober 2021 beim Finanzamt eingegangen sein. Drei Monate später als üblich. Bei steuerlicher Vertretung ist sogar eine Verlängerung bis Mai 2022 möglich. 

Verstirbt ein Steuerpflichtiger innerhalb des Verteilungszeitraums der auf mehrere Jahre verteilten größeren Erhaltungsaufwendungen für ein Gebäude, kann der noch nicht berücksichtigte Teil der Erhaltungsaufwendungen im Veranlagungsjahr des Versterbens als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgesetzt werden. Diese Entscheidung des Bundesfinanzhofs dürfe auf breites Interesse stoßen. 

Trotz zustimmender Auffassung der Finanzverwaltung zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs war bislang unklar, in welchen Fällen eine Personengesellschaft Organgesellschaft sein kann. Der Europäische Gerichtshof hat nun klargestellt, dass eine solche Einschränkung, dass Personengesellschaften nur Organgesellschaften sein können, wenn auch alle Gesellschafter finanziell in den Organträger eingegliedert sind, gegen Unionsrecht verstößt. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. 
Wir beraten Sie gerne. 

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Laufzeitbezogene Betrachtungsweise bei Firmenwagen- Leasingsonderzahlungen
  • Abzug der beim Tod des Steuerpflichtigen noch nicht verbrauchten Erhaltungsaufwendungen 
  • Probandenhonorare für medizinische Studien sind steuerbar 
  • Haushaltsnahe Dienstleistungen oder Handwerkerleistungen - Nebenkostenabrechnung vorlegen
  • Kosten für Abonnement einer Tageszeitung nicht abzugsfähig 
  • Bau neuer Mietwohnungen kann Steuervorteile bringen 
  • Personengesellschaft als Organgesellschaft 
  • Zur Stromlieferung als selbstständige Leistung neben einer umsatzsteuerfreien Vermietung 
  • Wohnungsvermietung: Energielieferungen sind steuerpflichtige Hauptleistungen 
  • Schätzung eines Gastronomiebetriebs auf Grundlage der Richtsatzsammlung rechtmäßig 
  • Abgabefrist für Steuererklärungen für das Veranlagungsjahr 2020 verlängert 
  • Antrag auf Wirtschaftsförderung: Exakte Angaben zwingend erforderlich 
  • Termine Steuern/Sozialversicherung 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesfinanzhof hat dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob es mit dem Grundgesetz vereinbar ist, dass Verluste aus der Veräußerung von Aktien nur mit Gewinnen aus der Veräußerung von Aktien und nicht mit sonstigen positiven Einkünften aus Kapitalvermögen verrechnet werden dürfen. Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts dürfte von vielen mit Spannung erwartet werden.

In einer weiteren Entscheidung hat der Bundesfinanzhof erstmals genaue Berechnungsparameter für die Ermittlung einer doppelten Besteuerung von Renten festgelegt und damit drohende doppelte Besteuerung künftiger Rentnergenerationen aufgezeigt.

Außerdem entschied der Bundesfinanzhof, dass Kapitaleinkünfte aus einem betrügerischen Schneeballsystem grundsätzlich nicht mehr der Einkommensteuerfestsetzung zugrunde zu legen sind. Die Abgeltungswirkung trete auch dann ein, wenn die Kapitalertragsteuer vom Schuldner der Kapitaleinkünfte zwar einbehalten, nicht aber beim Finanzamt angemeldet und an dieses abgeführt wurde.

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Sind Verlustverrechnungsbeschränkungen für Aktienveräußerungsverluste verfassungswidrig?
  • Berechnungsparameter für die Vermeidung einer doppelten Besteuerung von Renten
  • Bei privaten Renten kann es systembedingt nicht zu doppelter Besteuerung kommen
  • Online-Poker: Gewinne können der Einkommen- und Gewerbesteuer unterliegen 
  • Ertragsteuerliche Erfassung der Zinsen auf Steuernachforderungen und Steuererstattungen 
  • Kapitaleinkünfte aus betrügerischem Schneeballsystem sind grundsätzlich nicht mehr der Einkommensteuerfestsetzung zugrunde zu legen 
  • Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und Ehegattensplitting nicht im selben Jahr 
  • Handwerkerkosten auch bei Auszug steuerlich absetzen 
  • Steuerliche Nutzungsdauer für beruflich angeschaffte Computer, Drucker, Software etc. verkürzt
  • Steuerfolgen bei Vermietung von Ferienwohnungen/-häusern im Ausland 
  • Zweifel an Zahlungsfähigkeit - Immobilienmakler muss von riskantem Geschäft abraten 
  • Termine Steuern/Sozialversicherung, Juli/August 2021

Steuerinformationen jetzt downloaden (PDF/ 522 KB / 6 Seiten)

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus umsatzsteuerlichen Versandhandelsumsätzen werden zum 01.07.2021 sog. Fernverkäufe. An die Stelle der nationalen Lieferschwellen tritt eine europaweit einheitliche Geringfügigkeitsschwelle von 10.000 Euro. Unternehmer können ihre im EU-Ausland steuerpflichtigen Fernverkäufe über den sog. One-Stop-Shop melden.

Die Ermittlung der Kosten für die private Nutzung eines dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Pkw bereitet immer wieder Schwierigkeiten. Zwar sieht das Gesetz eine grundsätzlich einfache Regelung für die Bewertung vor, aber danach sind Besonderheiten und Ausnahmen zu berücksichtigen.

Viele Menschen kennen und benutzen Gutscheinbücher. Ob die Erlöse aus dem Verkauf von Gutscheinbüchern dem Regelumsatzsteuersatz unterliegen, hatte das Finanzgericht Münster zu entscheiden. Es klingt im ersten Moment seltsam, dennoch hatte das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen zu entscheiden, ob ein Sturz auf dem Weg ins Homeoffice gesetzlich unfallversichert ist.

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Versandhandel wird zum Fernverkauf
  • Fahrtkosten zur Betreuung von Enkelkindern als außergewöhnliche Belastungen?
  • Nachweis der fast ausschließlichen betrieblichen Nutzung eines Pkw bei der Inanspruchnahme von Investitionsabzugsbetrag
  • Überprüfung der Steuerbegünstigung von Vereinen - Finanzämter informieren über Abgabepflicht
  • Steuerfolgen bei einer Entschädigung der Versicherung nach Brand eines Mietwohngrundstücks
  • Verringerung der 1 %-Pauschale um Aufwendungen des Arbeitnehmers
  • Keine Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes auf Gutscheinbücher
  • Kindergeldrückforderungen: Berechnung der Säumniszuschläge durch Familienkassen rechtswidrig
  • Sturz auf dem Weg ins Homeoffice ist nicht gesetzlich unfallversichert
  • Wohnungseigentümerversammlung muss auch während COVID-19-Pandemie stattfinden
  • Termine Steuern/Sozialversicherung Juni/Juli 2021

Steuerinformationen jetzt downloaden (PDF/ 307 KB / 6 Seiten)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und
zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften wurden die Regelungen zu
Sachbezügen verschärft. Das Bundesfinanzministerium bezieht in einem
Schreiben umfangreich Stellung zur Abgrenzung zwischen Geldleistung und
Sachbezug und zeigt anhand von verschiedenen Beispielen auf, welche Leistungen
und Gutscheine bzw. Geldkarten als Sachbezug und welche als Geldleistung
zu qualifizieren sind.

Die Finanzgerichte haben sich immer wieder mit Fragen zu erzeugtem Strom
durch Photovoltaikanlagen zu beschäftigen. So hatte das Finanzgericht Niedersachsen
über die Frage zu entscheiden, ob Strom, den der Vermieter über
eine Photovoltaikanlage erzeugt und an die Mieter liefert, umsatzsteuerlich
als Nebenleistung der Vermietung anzusehen ist.

Auch im Zusammenhang mit Betriebsprüfungen treten immer wieder neue
Fragestellungen auf. Das Finanzgericht Düsseldorf entschied kürzlich darüber,
ob eine Schlussbesprechung bei einer Betriebsprüfung die persönliche
Anwesenheit der Teilnehmer erfordert.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen
oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne. 

In dieser Ausgabe erhalten Sie wichtige Steuerinformationen zu den folgenden Themen:

  • Bundesfinanzministerium zur Abgrenzung zwischen Geldleistung und Sachbezug
  • Ansatz eines steuerlichen Verlusts aus Aktien bei Insolvenz der AG 
  • Keine Einkommensteuer für Zuteilung von PayPal-Aktien durch eBay-„Spin-Off“ 
  • „Auto-Abo“ kann steuerliche Auswirkungen haben 
  • Ausgaben für medizinische Masken können sich steuerlich auswirken 
  • Ertragsteuerliche Beurteilung eines Vorweggewinns für die Komplementär-GmbH 
  • Anforderungen an steuerliche Anerkennung eines geringfügigen Ehegattenarbeitsverhältnisses 
  • Zur Stromlieferung als selbstständige Leistung neben einer umsatzsteuerfreien Vermietung 
  • Betriebsprüfung: Kein Anspruch auf Durchfüh-rung einer Schlussbesprechung mit persönlicher Anwesenheit der Teilnehmer 
  • Statt Arbeitslohn gewährte Tankgutscheine und Werbeeinnahmen unterliegen der Beitragspflicht 
  • Termine Steuern/Sozialversicherung 

Mandanten-Informationen jetzt downloaden (PDF/ 346 KB / 6 Seiten)

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte beachten Sie, dass der zeitliche Aufschub für die Umrüstung elektro-nischer Kassen auf TSE (zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung) endet. Die Nichtbeanstandungsregelung der Länder läuft grundsätzlich zum 31.03.2021 aus. Grundsätzlich deshalb, da nach einer erstmaligen Fristver-längerung bis zum 30.09.2020 die zweite Fristverlängerung zum 31.03.2021 ausläuft.  

Die Finanzverwaltung ändert ihre Auffassung zur Nutzungsdauer von Com-putern und Software. Die bisher für eine steuerliche Absetzung anzuset-zende Nutzungsdauer von drei Jahren kann demzufolge mit einem Jahr an-genommen werden und findet erstmals Anwendung in Gewinnermittlungen für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 enden.

Die Corona-Krise erfasst weiterhin viele Bereiche, wie zum Beispiel die Be-steuerung von Mieteinkünften beim Ausbleiben von Mieteinnahmen. Die Oberfinanzdirektion Nordrhein-Westfalen hat daher erläutert, wie zu verfah-ren ist, wenn bei einem Vermietungsobjekt die Miete in einer finanziellen Notsituation aufgrund der Corona-Krise ganz oder teilweise erlassen wird.

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen?
Bitte sprechen Sie uns an.
Wir beraten Sie gerne.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Nichtbeanstandungsfrist der Länder bei Kassen läuft ab!
  • Corona-Krise: Besteuerung von Mieteinkünften bei Ausbleiben von Mieteinnahmen
  • Steuerliche Erleichterungen für freiwillige Helfer in Impfzentren
  • Nutzungsdauer von Computerhardware und Software herabgesetzt
  • Ist eine teilweise Schätzung bei der Anerkennung der Fahrtenbuchmethode zulässig?
  • Durch angemietetes Arbeitszimmer Steuern sparen
  • Gewinn mit Kryptowährung kann steuerpflichtig sein
  • Reparatur eines privaten Kfz - Keine Steuerermäßigung für haushaltsnahe Handwerkerleistungen
  • Notwendigkeit einer Einkommensteuererklärung wegen Bezugs von Kurzarbeitergeld
  • Outplacement-Beratung für berufliche Neuorientierung ist steuerfrei
  • Statt Arbeitslohn gewährte Tankgutscheine und Werbeeinnahmen unterliegen der Beitragspflicht
  • WEG: Auch während Corona-Pandemie „Geister-versammlung“ nicht rechtmäßig
  • Coronabedingte Betriebsschließung - Gastwirt bekommt von Versicherung keine Entschädigung
  • Termine Steuern/Sozialversicherung - April/Mai 2021

Mandanten-Informationen jetzt downloaden (PDF/ 358 KB / 6 Seiten)

Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Corona-Pandemie und die damit verbundene Schließung von Schulen und Kitas bringt viele berufstätige Eltern in eine schwierige Situation. Der Bundesrat hat deshalb ein Gesetz gebilligt, mit dem der Anspruch auf Kinderkrankengeld 2021 erweitert werden soll. 

Kosten für Hausnotrufsysteme können nach Ansicht des Sächsischen Finanzgerichts steuerlich geltend gemacht werden, obwohl die Dienstleistung nicht im Haushalt der Betroffenen erfolgt. Daneben sei in der kalten Jahreszeit auch auf die steuerliche Geltendmachung der Kosten für einen Winterdienst hingewiesen. 

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Monatsinformation liegt bei der Erbschaftsteuer. Das Berliner Testament und dessen Auswirkung auf die Erbschaftsteuer oder dass der Abriss wegen Gebäudemängeln die Erbschaftsteuerbefreiung für das Familienheim entfallen lassen kann, sind wissenswerte Informationen für Erben. 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformationen oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an. 
Wir beraten Sie gerne. 


In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen:

  • Erweiterung Kinderkrankengeld während der Corona-Pandemie
  • Kosten für Winterdienst steuerlich geltend machen
  • Kosten für Hausnotrufsystem können steuerlich geltend gemacht werden 
  • Kinderbetreuungskosten: Kein Abzug bei steuerfrei gezahlten Arbeitgeberzuschüssen 
  • Besteuerung der Einmalzahlung aus Direktversicherung ist verfassungsgemäß 
  • Steuerfreies Firmenfitnessprogramm 
  • Kaution des Mieters zunächst keine steuerpflichtige Einnahme des Vermieters 
  • Mietvertrag ohne offenen Umsatzsteuer-Ausweis - Keine berichtigungsfähige Rechnung 
  • Abriss wegen Gebäudemängeln: Erbschaftsteuerbefreiung für Familienheim kann entfallen 
  • Zur Steuerpflicht bei Übertragung des Familienheims im Todesfall 
  • Das Berliner Testament und dessen Auswirkung auf die Erbschaftsteuer 
  • Termine Steuern/Sozialversicherung Februar/März 2021
     

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Sehr geehrte Damen und Herren,

fast das gesamte Jahr über haben die Corona-Krise und die damit verbundenen (steuer-)rechtlichen Änderungen die Berichterstattung geprägt. Es verwundert daher nicht, dass zum Jahresende und darüber hinaus die Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise und die häufig dadurch bedingten steuerlichen Änderungen zum Jahreswechsel einen Schwerpunkt dieser Monatsinformation bilden.

Ein Großteil der Beiträge beschäftigt sich mit wichtigen steuerlichen Regelungen. Diese betreffen u. a. die Umsatzsteuersätze ab 2021, die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, die Anhebung der Entfernungspauschale, die Einführung einer Homeoffice-Pauschale, die Erhöhung der Übungsleiter- und der Ehrenamtspauschale sowie das Zweite Familienentlastungsgesetz.

In dieser Ausgabe erhalten Sie Informationen zu den folgenden Themen: 
Wichtige steuerliche Änderungen zum Jahreswechsel.

  • Umsatzsteuersätze ab 2021
  • Zweites Familienentlastungsgesetz und Vereinfachung bei Kindergeldanträgen
  • Kassenführung 
  • Degressive Abschreibung 
  • Entfernungspauschale 
  • Häusliches Arbeitszimmer und sog. Home-Office 
  • Verbilligte Vermietung 
  • Rückführung des Solidaritätszuschlags 1995 
  • Kurzarbeitergeld und Corona-Bonus 
  • Stärkung für das Ehrenamt 
  • Freigrenze für Sachbezüge und Entlastungsbetrag für Alleinerziehende 
  • Handwerker-Rechnung steuerlich geltend machen - Arbeiten zum Jahreswechsel nutzen
  • Keine Steuerermäßigung für Reinigung einer öffentlichen Straße und für in Werkstatt des Handwerkers erbrachte Arbeiten 
  • Frist zur Abgabe von Steuererklärungen für 2019 verlängert 
  • Auch bei Online-Weihnachtsfeier Steuerregeln beachten
  • Eingescannte Rechnungskopien ausreichend für fristgerechte Vorlage der Rechnungsbelege 
  • Termine Steuern/Sozialversicherung

 


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